Weltreise siebte Station – Vancouver und Vancouver Island

Von Tokyo aus ging es weiter nach Kanada. Erste Station war Vancouver, diese wunderbare Stadt am Pazifik. Da ich ein Hotel direkt in der Innenstadt aber gleichzeitig direkt am Strand ergattert hatte, war ich optimal untergebracht. Eine Runde um den Stanley Park war Pflicht, ebenso eine Tour durch die Stadt. Was ich aber unbedingt wollte, war eine Aufnahme der Skyline zur blauen Stunde. Da auch ein toller Sonnenuntergang geboten war, war Eile angesagt: Vom Strand mit Sonnenuntergang bis zum Platz für die Skylineaufnahmen waren es gut 2 km, die in höchstens 20 Minuten zurückzulegen waren. Hat geklappt und die Skyline ist mit der untergehenden Sonne ganz besonders beeindruckend.

Von Vancouver ging es per Fähre weiter auf Vancouver Island und dort nach Ucluelet und Tofino. Diese beiden kleinen Orte liegen direkt am Pazifik und im Bereich des kalten Regenwaldes mit bis zu 6650 mm Niederschlag pro Jahr. In diesem Gebiet wachsen gigantische Fichten und Douglasien, die bis zu 96m Höhe erreichen und durch den Moosbewuchs wie verwunschene grüne Geister aussehen. Überrascht war ich, dass auf den Bergen noch reichlich Schnee lag, ein Thema das mich auf der weiteren Reise noch etwas begleitet hat. Auf Vancouver Island hat es mich nicht betroffen, das Wetter war weitgehend trocken bis sonnig und ich konnte die geplanten Wandertouren und eine Bootstour zu den Schwarzbären machen. Letzteres war eine ziemlich windige Angelegenheit, die Zodiaks erreichen zwischen 50 und 80 Stundenkilometer, sind aber angenehm leise. Es zeigten sich an den Ufern auch reichlich Bären, die dort nach Krebsen suchen. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Wegen Regen fiel allerdings die noch geplante Tour zu den Orkas aus.

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