Weltreise neunte Etappe – Jasper und Banff National Park

Die beeindruckendste Etappe der Reise durch Kanada war eindeutig die von Jasper nach Banff. Umgeben von Bergen mit über 3000m, Gletschern, Seen und wilden Flüssen wird man in dieser Landschaft wahrlich überflutet mit grandioser Natur. Allerdings war ich auch hier von der Jahreszeit her zu früh dran, etliche Zufahrten zu Seen und Wanderwege waren noch geschlossen wegen Schnee, die Bären waren noch im Winterschlaf. Schade, Maligne Lake hätte ich zu gerne gesehen. Trotz aller Unkenrufe ist es mir aber gelungen, die Spiegelung der Berge im Lake Louise festzuhalten, einem Eisloch sei Dank. Doch auch das, was zugänglich war, ist mehr, als man in knapp zwei Wochen schaffen kann, trotz erstaunlich gutem Wetter.

Eher enttäuschend fand ich die teure Tour auf das Columbia Icefield. Man wird mit dem Bus hochgefahren und kann sich dort nur in einem sehr kleinen Bereich bewegen, und dass auch nur sehr vorsichtig, denn es war ziemlich rutschig. Sowohl die Aussicht von der in der Tour enthaltene Platform mit Glasboden als auch vom Icefield kann man genausogut ohne Tour geniessen. Gelohnt hat sich dagegen der kleine Abstecher nach Golden und Radium Hot Springs, die Wetlands sind sehr sehenswert.

Von Banff ging es dann weiter zum Flughafen von Calgary und in den Flieger nach Toronto. Auf dem Weg nach Calgary erhascht man einen kurzen Blick auf die Prairie- und Farmlandschaft, die sich von Alberta über Saskatchewan und Manitoba bis Ontario erstreckt.

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