Weltreise zehnte Etappe – Ontario

Von Calgary ging es mit dem Flugzeug nach Toronto und von dort aus noch am gleichen Tag nach Niagara Falls. Die Fahrt dorthin war erst einmal ein Schock. Fünfspurige Autobahnen, ein Auto und GPS, dass ich noch nicht kannte, man wird links und rechts überholt, geschnitten, dichter Verkehr, alles völlig ungewohnt in Kanada. Die Autobahn 401 ist eine der am dichtesten befahrenen Straßen in Nordamerika. Ich bin heile in Niagara Falls angekommen und habe ein paar Tage die Fälle bewundert und bewandert, mit ein wenig Glück sogar einen vollständigen Regenbogen gesehen.

Anschließend gings weiter Richtung Norden über Owen Sound mit seinen vielen kleinen Wasserfällen in den Algonquin Provincial Park. Nachdem in British Columbia keine Elche zu bestaunen waren hatte ich die Hoffnung schon weitgehen aufgegeben. Das soll man nicht tun, den in Algonquin habe ich gleich mehrere getroffen und fotografieren können. In Algonquin kann man auch viele kleine Wanderungen vom Highway 60 aus machen. Wer noch unternehmungslustiger ist, für den gibt es unendliche Möglichkeiten für Kanu und Kajaktouren.

Da ich kein bezahlbares Hotel in Ottawa gefunden hatte, habe ich die letzten Tage der Reise in kleineren Orten verbracht. Arnprior hat mich mit seinem nebeligen Sonnenuntergang am Fluß verzaubert, Kingston ist eine durchaus sehenswerte kleine Stadt am ST. Lorenz River. Insgesamt war Oregon nicht die Provinz mit den überwältigenden Landschaften, sondern die mit den vielen kleinen, überraschenden Entdeckungen.

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